Ziel eines Leistungssegelfluges ist es, eine Strecke in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen. Dazu müssen verschiedene vorgegebene Wendepunkte überflogen werden. Ein Satellitenempfänger an Bord des Segelflugzeuges zeigt dem
Piloten den Weg und zeichnet die geflogene Route auf, die dann bei der Wettkampfauswertung überprüft wird.
Leistungsflüge werden außer für den Landeswettbewerb auch noch in direkten Leistungsvergleichen (z.B. Landesmeisterschaft, EM,
Weltmeisterschaft) durchgeführt. Zum Start werden die Segler in mehreren Reihen nebeneinander aufgestellt (Foto oben) und von etlichen Motorschleppflugzeugen in die Luft befördert. Um den Wettbewerbsteilnehmern gleiche Chancen zu geben,
wird der Abflug erst 15 Minuten nach dem Start des letzten Teilnehmers freigegeben.
Oft warten die Piloten aber noch in größeren Schwärmen unter der gleichen Wolke auf noch besseres Wetter, bis sie abfliegen. Abflug- und Ankunftszeit werden gestoppt und die Durchschnittsgeschwindigkeit für den direkten Weg (meist zwischen 85 und 140 km/h) ermittelt. Die Zielankünfte, bei denen manchmal bis zu 15 Segler gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit in geringer Höhe eintreffen und Wasserballast ablassen, sind ein eindrucksvolles Schauspiel.
Impressionen der WM 2008 in Lüsse
